Die Chemie stimmt - Zusammenarbeit soll ausgebaut werdenFestakt zur 20-jährigen Partnerschaft von BASF und GazpromBerlin. Das Andenken ist gerade 15 mal 10 Zentimeter und von hoher symbolischer Bedeutung. Es ist ein kleiner Teil des Tisches, auf dem vor 20 Jahren der "Vertrag über die gaswirtschaftliche Zusammenarbeit" zwischen BASF und Gazprom unterzeichnet worden ist. Eingerahmt und veredelt überreichte Altkanzler Gerhard Schröder das Präsent als Höhepunkt des Festaktes zum 20-jährigen Bestehen der Partnerschaft der beiden Unternehmen an die Vorstandsvorsitzenden Jürgen Hambrecht und Alexej Miller."Keine der großen internationalen Herausforderungen - ob Energiesicherheit, Klimawandel oder die Konflikte im Nahen und Mittleren Osten - können ohne Russland gemeistert werden", hatte Schröder zuvor in seiner Rede vor zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft erklärt. Daher liege es im ureigenen Interesse Europas, die Verflechtung mit Russland weiter zu fördern. "Eine ganz besondere Bedeutung kommt hierbei der Partnerschaft zwischen Deutschland und Russland zu. BASF-Wintershall und Gazprom haben diese Partnerschaft in den vergangenen 20 Jahren maßgeblich gefördert und gestaltet und eine Blaupause für weitere Kooperationen geschaffen." Der Altkanzler warb daher intensiv für eine Fortführung und Vertiefung der Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen Die Bundesregierung wolle eine langfristig angelegte, gleichberechtigte Energiepartnerschaft, sagte Eckart von Klaeden, Staatsminister im Kanzleramt auf dem Festakt. Auch Volker Rühe, ehemaliger Bundesverteidigungsminister, und der russische Botschafter in Deutschland, Wladimir M. Grinin, gratulierten in ihren Ansprachen den beiden Unternehmen zu ihrer erfolgreichen Kooperation. Der Vorstandsvorsitzende der Gazprom, Alexej Miller, plädierte für neue gemeinsame Projekte mit BASF. "Beide Unternehmen sind global aktiv, warum sollte die Kooperation von BASF und Gazprom nicht auch einen globalen Charakter annehmen", sagte er in Berlin. "In den Jahren der Kooperation wurde viel geleistet. Wir haben ein neues, höheres Niveau der Zusammenarbeit erreicht. Wir arbeiten heute entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammen: von der Produktion bis zum Vertrieb. Unsere Beziehung basiert auf gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung. Unsere Mitarbeiter und Geschäftspartner werden immer mehr zu guten Freunden. Ich bin davon überzeugt, dass neue Erfolgsgeschichten vor uns liegen und nicht weniger hervorragende und interessante Projekte", betonte der Gazprom-Vorstand. "Als Gazprom und BASF zu Beginn der 90er Jahre die ersten Vereinbarungen unterzeichneten, hätte kaum jemand geahnt, wie erfolgreich sich diese Partnerschaft entwickeln würde", sagte der BASF-Vorstand Jürgen Hambrecht. "Wir sind heute sehr stolz auf das Erreichte und schauen optimistisch in die Zukunft. Denn gemeinsam haben wir noch viel vor." Dabei sei die Partnerschaft nicht nur auf Zentraleuropa begrenzt. "Warum sollen wir nicht auch am Rand von Europa und darüber hinaus zusammenarbeiten?" In seiner Rede lobte Hambrecht die Zusammenarbeit beider Unternehmen: "In diesen 20 Jahren hat es mehrere Prüfungen gegeben, die erfolgreich bestanden worden sind. Auch weil die Kooperation getragen wird von gegenseitigem Respekt, von Offenheit, Vertrauen, Verlässlichkeit und dem Akzeptieren von Unterschieden", so der BASF-Vorstandsvorsitzende. "Denn die Chemie stimmt zwischen den Unternehmen und den Mitarbeitern", betonte Hambrecht. In den vergangenen 20 Jahren habe es nie Momente gegeben, in denen sich beide Seiten nicht auf einander hätten verlassen können. BASF, seine Kasseler Öl- und Gastochter Wintershall und Gazprom hatten 1990 vereinbart, langfristig russisches Erdgas in Deutschland zu vermarkten. Inzwischen kooperieren die Firmen bei der Erschließung von Gasvorkommen in Sibirien, beim Gas-Transport nach Deutschland und mit ihrer Handelsgesellschaft Wingas auch beim Verkauf des Erdgases. |
Presse-Information
Mit einem Festakt in Berlin blicken BASF und ihre Öl- und Gastochter Wintershall gemeinsam mit Gazprom auf 20 Jahre deutsch-russische Wirtschaftsgeschichte zurück. weiter Film
Filmbeitrag zum Festakt in Berlin, bei dem BASF und ihre Öl- und Gastochter Wintershall gemeinsam mit Gazprom auf 20 Jahre deutsch-russische Wirtschaftsgeschichte zurück blickten. weiter Statement
Gerhard Schröder, Bundeskanzler a. D.: Grenzen überwinden, Partnerschaft gestalten. Eine politische Aufgabe und wirtschaftliche Chance. weiter |






