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WINGAS-Lichtwellenleiter - Zukunft von Anfang an

Bereits 1991, zu Baubeginn der Pipelines STEGAL und MIDAL, wurde festgelegt, ausschließlich metallfreies Lichtwellenleiterkabel für die Verbindung der Absperr- und Kundenstationen sowie der Verdichterstationen mit der Dispatchingzentrale (heute GASCADE Gastransport GmbH) in Kassel einzusetzen. Die damalige Faserzahl von 8 Glasfasern regt in Anbetracht des heutigen technischen Standes (die Verlegung von Kabel mit mehr als 144 Fasern ist durchaus üblich) zum schmunzeln an, war aber damals für die gestellten Anforderungen ausreichend. Mit der Öffnung des Telekommunikationsmarktes 1996 konnte die WINGAS auf Basis des bestehenden LWL-Netzes ein neues Geschäftsfeld aufbauen und Ihre Kapazitäten und Leistungen dem liberalisierten Telekommunikationsmarkt anbieten.
 
Nun war der Weg frei für neue Investitionen in das LWL-Kabelnetz und die Systemtechnikstandorte. Hierfür wurden in die vorhandenen Schutzrohre mehr als 1.200 km LWL-Kabel neu eingezogen. Gemeinsam mit unseren Kunden wurde das WINGAS-LWL-Netz immer weiter ausgebaut.
 
2006 erweiterte WINGAS das von ihr vermarktete LWL-Netz erheblich. Mit der zwei großen internationalen Carriern wurde vereinbart, dass WINGAS deren freie Kapazitäten ihrer deutschen Lichtwellenleiter-Netze unter dem Markennamen WINGAS vermarktet. Durch die Kooperation mit diesen Unternehmen wuchs das WINGAS-Lichtwellenleiter-Netz auf über 10.000 km.